Ein Tag im Berchtesgadener Land im Zeichen der Bienen

Die Bürgermeister des Landkreises, Vertreter verschiedener Verbände und Produktköniginnen vor der angesäten Blühwiese bei der Führung auf dem Gelände der Milchwerke Berchtesgadener Land in Piding.

Wie nachhaltig und bienenfreundlich der Landkreis Berchtesgadener Land bereits ausgerichtet ist, zeigte die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl verschiedenen Politikern und Verbandsvertretern sowie bayerischen Produktköniginnen bei deren Besuch in ihrer Heimat. Daß in einem milchverarbeitenden Betrieb nicht nur Samen für Blühmischungen an die Landwirte ausgegeben werden, um die Diversität des Futters zu erhöhen und damit die Milchqualität zu steigern, sondern sogar Bienenvölker auf dem Gelände gehalten werden, freute nicht nur die Bayerische Honigkönigin. Mitarbeiter und Imker Paul Althammer, der die Völker betreut, sammelt wöchentlich die Auszubildenden der Firma um sich, um mit ihnen gemeinsam die anfallenden Arbeiten an den Völkern vorzunehmen. In der Biosphärenregion wird die Anpflanzung von Steuobstwiesen durch den Landkreis gefördert. Sabrina I. lobte aber auch: "Die kleinen Blühflächen, die angestreut wurden, kamen bei den Verbrauchern wahnsinnig gut an, und vor allem: die Bienen und Imker haben auch etwas davon."

Die Bayerische Waldkönigin Anna Maria Oswald, Bad Feilnbachs Apfelkönigin Elisabeth Dostthaler, die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl, Schrobenhausens Vize-Spargelkönigin Martina Reichhold, die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ und die Bayerische Milchkönigin Susanne Polz besichtigen den Pidinger Bienenweg (v.l.).
Bei der Besichtigung erläuterte Forstwirt Dr. Bernhard Zimmer vom Bayerischen Institut für nachhaltige Entwicklung die verschiedenen Aspekte und Auswirkungen der Bewirtschaftung: etwa dient Totholz im Wald nicht nur als Rückführung für Nährstoffe in den Waldboden, sondern auch als Nistmöglichkeit für Wildbienen.

Ein Spaziergang über den Pidinger Bienenweg erfreut Groß und Klein - auch die königlichen Gäste ließen es sich nicht nehmen, auf Geheiß von Sabrina I. den Bienenweg entlang zu wandern und dabei festzustellen, wie ihre Produkte letztlich doch mit der Imkerei und den Bienen verwoben sind. Forstwirt Bernhard Zimmer erklärte an verschiedenen Stationen den Besuchern die Zusammenhänge, wie etwa zwischen Waldbesitzern und Imkern, oder Jägern und Imkern. Der Kreisvorsitzende Stefan Ammon wünschte sich weiterhin gemeinsame Konzepte und ein koordiniertes Vorgehen, er dankte aber auch den Verbänden: "Diesseits und jenseits der Grenzen erfahren wir Unterstützung bei der Hege und Pflege der Honigbiene". Diese Unterstützung gilt es, aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen, dies ist besonders Sabrina I. ein Anliegen: "Der Landkreis Traunstein hat hier mit dem Jahr der Biene 2016 wirklich Vorzeigearbeit geleistet, und das bietet den Anreiz 'kann man das in Berchtesgaden nicht auch einmal machen'?". So bot der Tag im Berchtesgadener Land, der bei einem Besuch in der Teisendorfer Privatbrauerei Wieninger abgerundet wurde, viele Anreize zum intensiven Austausch.

Die kleinen Küchenhelden kochen bienenfleissig für die Bayerische Honigkönigin

Wie werden gesunde Speisen zubereitet? Wie geht man mit Lebensmitteln um? Wie vermeidet man Verschwendung von Lebensmitteln? Freilassings Kinder erfahren dies beim gemeinsamen Kochen und dem anschließenden Genießen der selbst hergestellten Gerichte. Diesmal hat sich ein prominenter Gast angesagt, die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl, und die "kleinen Küchenhelden" wollten sie natürlich mit einem Menu unter Verwendung von Honig einheimischer Imker verwöhnen. Doch die königliche Hoheit ließ sich nicht hofieren - Sabrina I. half den fleissigen Küchenhelden tatkräftig bei der Herstellung von Bienenschwarm, Honig-Huhn und der flotten Biene. Dabei erklärte sie einiges aus dem Leben der Bienen und zum Umgang mit Honig in der Küche. Unterstützt wurde sie dabei von der Leiterin Barbara Schmitz, die mit den "kleinen Küchenhelden" Kindern den Wert gesunder, regionaler Produkte über Tischmanieren bis zur Verwertung von Resten nahebringt. Zur Feier des königlichen Besuchs hatten sich die Kinder mit gelben Blumen im Haar schick gemacht - passend zur Farbe der königlichen Schärpe. An der festlich gedeckten Tafel nahmen zum krönenden Abschluß alle gemeinsam Platz und genossen das leckere Honig-Menü.

Fotos: Barbara Schmitz

Frühjahrsstimmung: bienengeeignete Pflanzen mit der Bienen-App

Foto: BMEL

Das neue Gartenjahr beginnt und die Gartengestaltung rückt näher: Mit welchen Pflanzen kann man den Bienen eine Freude machen und ein Nahrungsangebot schaffen? Die Bayerische Honigkönigin Sabrina I. zeigt Bienenfreunden und Gartenliebhabern genau das Richtige: mit der neuen Bienen-App des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung lassen sich leicht und schnell bienenfreundliche Pflanzen auswählen. Sabrina I. testete die App begeistert und rät: "Probieren Sie es doch auch einmal!"

Kreisversammlung im Berchtesgadener Land: Imker gerüstet für die Varroa

Die Ehrengäste um den Kreisvorsitzenden Stefan Ammon (2.v.l.) nahmen den Referenten Dr. Stefan Berg und die Bayerische Honigkönigin Sabrina I. in ihre Mitte (Foto: R. Reiser).

Bei der Versammlung des Imker-Kreisverbandes Berchtesgadener Land konnten sich die Imker mit den aktuellsten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis in Sachen Varroamilbe und ihre Bekämpfung versorgen. Die verschiedenen Bekämpfungsverfahren sowie die aktuelle Situation zu den Behandlungsmitteln bildeten das große Thema des Tages. Dr. Stefan Berg, Leiter des Fachzentrums Bienen der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, ging in seinem Vortrag "Die Varooamilbe, Biologie und ihre Bekämpfung" auf neue Behandlungsmittel und -verfahren ein, die zur Zeit am Fachzentrum Bienen getestet werden, und stellte die derzeit zugelassenen Behandlungsmittel vor. Eine Ehrensache war es für die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl, der Versammlung in ihrem Heimat-Kreisverband beizuwohnen. In ihrem Grußwort forderte sie ihre Imkerkollegen in Bezug auf die Varroabehandlung auf, diese Ergebnisse zu berücksichtigen: "Es gibt momentan einen sehr großen Markt für diverse Behandlungsmethoden - liebe Imker, nutzt Euren Verstand bei der Auswahl Eures Verfahrens!"

Grüne Woche 2017 in Berlin - ein Genuss mit Bayerischem Honig

Sabrina I. (l.) im Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMEL, Peter Bleser (2.v.r.) - verfolgt von der Faulunger Muskönigin Franziska Klotz, der Hessischen Milchkönigin Sarah Knaust und Moderator Marco Seiffert.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin trafen sich im Januar wieder Besucher aus nah und fern, um sich auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau über neueste Trends in der Ernährungswirtschaft zu informieren. Für die Produkte unserer bayerischen Imkereien machte sich dort die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl stark, vertrat die Interessen der Imker und informierte die Besucher. So pries sie beim Interview in der Bayernhalle die Vielfältigkeit des Honigs vom einheimischen Imker aus der Nachbarschaft, der nicht nur auf dem Brot, sondern auch in zahlreichen Speisen schmeckt. Die Bedeutung der Regionalität rückte sie dabei besonders ins Bewußtsein: "Die Biene ist das drittwichtigste Nutztier nach Rind und Schwein und sorgt auch für die Erhöhung der landwirtschaftlichen Erträge und deren Qualität in Ihrer Region. Jeder von Ihnen kann selbst die Bienen unterstützen durch Ansaaten blühender Pflanzen im eigenen Garten." In der Bayernhalle traf sie am Stand der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau auf Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Auch am Stand ihrer Heimat Berchtesgadener Land wurde Sabrina I. begeistert empfangen. Beim abendlichen Staatsempfang in der Bayernhalle führte Sabrina I. Gespräche mit zahlreichen Politikern und Vertreten anderer Verbände über mögliche künftige gemeinsame Aktionen mit den Imkern. Doch nicht nur in der Bayernhalle, sondern auch in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums war Sabrina I. in Sachen Honig unterwegs, sei es beim Verkosten des Honigs oder beim Kochen in der Schauküche. Das beeindruckte auch den parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, der sich während einer Kochvorführung mit Sabrina I. über Honig und Imkerei und die Unterstützung durch das BMEL unterhielt und darauf hinwies, dass sowohl am Bundestag als auch am BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) schon Bienenvölker gehalten werden. Sabrina nahm das zum Anlaß, ihn zu einer Erhöhung der Völkerzahlen zu animieren und in diesem Zusammenhang bat sie, die Unterstützung der Imkerei durch das BMEL weiter auszubauen.

Die Repräsentantinnen des Honigs in Deutschland warben am Stand des D.I.B.: Hessens Honigkönigin Lara-Katherina Ohmayer, D.I.B.-Vizepräsident Eckard Radke, D.I.B.-Präsident Peter Maske und die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl (v.l.n.r.).
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied freute sich, die Bayerische Honigkönigin zu begrüßen.

Am Stand des Deutschen Imkerbundes in Halle 3.2 "ErlebnisBauernhof" wurden die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl und die Hessische Honigkönigin Lara-Katherina Ohmayer von D.I.B.-Präsident Peter Maske und dem Vizepräsidenten Eckard Radke begrüßt. Dort beantwortete Sabrina I. Fragen der Besucher und half gerne mit, die Bienenkönigin im Schaukasten aufzufinden. Auch an der Parade der Produktköniginnen der FML nahm Sabrina I. teil und wurde durch den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sowie Dr. Christoph Amberger (geschäftsführender Vorstand des Forums Moderne Landwirtschaft FML) begrüßt. Während ihres Aufenthaltes in Berlin besuchte Sabrina I. auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer den Bundestag und tauschte sich in einem Gespräch mit ihm intensiv über die Imkerei Bayerns sowie im Besonderen über die imkerlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse in ihrem Heimatlandkreis aus. So war Dr. Ramsauer überrascht, dass dort im letzten Sommer kaum Honig geerntet wurde. Sabrina I. besichtigte auch das Paul-Löbe-Haus und freute sich über die dort aufgestellten Bienenvölker.

Sabrina I. wird vom Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, in der Bayernhalle begrüßt.
Sabrina I. bei der Führung im Paul-Löbe-Haus, bei welcher sie einen Einblick in die Arbeit des Deutschen Bundestages erhielt.

Sabrina I. wirbt auf der Messe "Jagen und Fischen" in Augsburg für die Imkerei

Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl rührte auf der "Jagen und Fischen" in Augsburg kräftig die Werbetrommel für Bayerns Imker. Beim Eröffnungsrundgang kam sie ins Gespräch mit vielen Persönlichkeiten der Branche. Anschließend besuchte sie in Begleitung von LVBI-Präsident Eckard Radke verschiedene Messestände und freute sich, dass sie auch auf Unterstützer der Bienen traf. Nicht nur Jäger, sondern auch Landwirte engagieren sich bereits für die Bienen, sei es durch entsprechende Anpflanzungen oder bienenfreundliche Grünlandfütterung zur Milcherzeugung. Diese Milch freut die Bayerische Honigkönigin somit gleich doppelt, steckt doch auch Gutes für die Imkerei darin!

LVBI-Präsident Eckard Radke und die Bayerische Honigkönigin freuten sich auf der Messe "Jagen und Fischen", dass die Unterstützung für Bienen und deren Nahrungsangebot sich bereits auch in anderen Branchen niederschlägt, wie beispielsweise der Milcherzeugung unter bienenfreundlichen Aspekten mit entsprechendem Siegel.

Neujahrswünsche auf dem Empfang des Bayerischen Ministerpräsidenten

Fotos: P. Felber

Rund 1700 geladene Gäste fanden sich in der Münchener Residenz ein, um beim Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung Ministerpräsident Horst Seehofer und seiner Frau Karin die besten Wünsche für 2017 zu überbringen. Dabei überreichte die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl Ministerpräsident Seehofer ein Honigpräsent aus Blüten- und Waldhonig als schnellen Energiespender und Stärkung für die kommenden Wahlkampfmonate. Sabrina I. freute sich bei ihren zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Gästen aus Politik, Kirche, Kultur und Gesellschaft sehr darüber, dass das Thema Biene und Imkerei so großes Interesse beim Gegenüber hervorrief: sehr viele Gesprächspartner haben schon den einen oder anderen Berührungspunkt mit der Imkerei und wolllen sich für die Imker engagieren. Beispielsweise ein "Jahr der Biene" in ihrem Landkreis zu veranstalten, fand bei vielen Politikern ein offenes Ohr. So schauen wir gespannt voraus auf ein hoffentlich erfolgreiches Bienenjahr in Bayern.